Montag 13.11.2017 Lahore-Amritsar: 54 km

Wir verlassen Lahore schon bevor es richtig hell ist, dadurch kommen wir ohne Stau aus der Stadt. Es herrscht eine angenehme, ja sogar friedliche Stimmung am frühen Morgen. Vom üblichen Verkehrschaos keine Spur, stattdessen sind bloß einige Bauern mit ihren Ochsen,- Esel- und Pferdekarren unterwegs. In Richtung Grenze sind wir die Einzigen auf der Straße. Schon viele Kilometer vor dem eigentlichen Grenzübergang müssen wir mehrere unfreundliche Militärcheckposten passieren, an denen unsere Pässe kontrolliert werden. Die „Wahga Border“ ist eine eher außergewöhnliche Grenze. Es ist der einzig mögliche Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien für Ausländer. Die pakistanischen Ausreiseformalitäten für uns und das Motorrad sind schnell erledigt. Wir verlassen Pakistan, und zwar durch ein kleines Stadion mit Tribünen links und rechts!

Auf der indischen Seiten angekommen befinden wir uns ebenfalls direkt in der Mitte eines Stadions, allerdings ist dieses im Vergleich zur pakistanischen Variante riesig! Die Tribünen sind um ein vielfaches höher und größer als die pakistanischen.  

Hier findet jeden Abend eine Grenzschließungszeremonie statt. Soldaten marschieren auf beiden Seiten hin und her, holen die Landesflagge ein, und knallen nach einigem weiteren Tamtam die Tore zu. All dies geschieht dermaßen übertrieben, dass es einem eher vorkommt wie eine Parodie. Die Tribünen sind voll mit Einheimischen, die voller Enthusiasmus wie bei einem Fußballspiel Fähnchen ihres Landes schwenken. Wir verzichten auf dieses Spektakel. Die Feindseligkeit zwischen Indien und Pakistan und die Auswirkungen des Kaschmirkonflikts haben wir zu nah erleben dürfen, ein lächerliches Show-Off der beiden Streitmächte möchten wir uns nicht auch noch ansehen!

Durch ein großes indisches Tor verlassen wir das Stadion und halten an einem kleinen Häuschen zu unserer Linken. Unsere Pässe werden kontrolliert, wir müssen uns selbst in ein Buch eintragen und ein Spürhund wird um Gregor geschickt.

Wir fahren weiter bis zum nächsten Grenzposten, auch hier müssen wir unser Pässe vorzeigen. In  der eigentlichen Haupthalle müssen wir dann ein Formular ausfüllen und ewig lange warten, obwohl wir bereits ein Indien Visum im Pass haben. Inder kommen und gehen, wir beobachten das quirlige Treiben und bekommen irgendwann endlich unsere Reisepässe gestempelt. Bevor auch unser Carnet de Passage einen Stempel erhält, wird das Motorrad noch von einem Grenzbeamten kurz durchsucht. Endlich sind wir offiziell in Indien eingereist und können nach Amritsar fahren. Matze ist heute wieder richtig schwach auf den Beiden, daher wollen wir einfach nur schnell ankommen!

In Pakistan gab es auf den Straßen neben Trucks und Autos immer nur ein und dasselbe Motorradfabrikat. Hier begegnen uns allerdings die unterschiedlichsten Motorräder und sogar Roller. Der krasseste Unterschied zu Pakistan: Uns begegnen auch rollerfahrende Frauen! Wir sehen außerdem Fahrradrikschas, Männer mit den typischen Turbanen und bereits viele heilige Kühe auf den Straßen. 

Mittags erreichen wir dann das Mrs Bandhari Guesthouse. Dieses wurde uns als Treffpunkt für Overlander und als Paradies mit Pool, Selbstbedienungskühlschrank  (mit Bier) und Zeltmöglichkeit empfohlen. Also der perfekte Ort um sich von Pakistan zu erholen und  Matzes  anstehenden Geburtstag zu feiern! Dummerweise sind wir bei unserer Ankunft die einzigen Overlander, der Pool ist bereits trocken und über den Kühlschrank voller Bier kann sich Matze erstmal nicht freuen. Im Iran herrscht striktes Alkoholverbot und auch in Pakistan ist kaum Alkohol zu bekommen. Dort haben wir uns oft nach Amritsar und dem indischen Bier gesehnt. 

In einer der Garagen erspähen wir eine BMW mit österreichischem Kennzeichen. Der freundliche Mann an der Rezeption erklärt uns, dass der Besitzer derzeit in Goa ist und die Maschine hier solange geparkt hat.

Matze geht es immer schlechter und daher fahren wir mit einem Tuktuk in die nächstbeste Apotheke. Wir erklären dem „Apotheker“ Matzes Symptome und dieser nickt. Er öffnet einige Schubladen und schneidet verschiedene Tabletten von mehreren Blisterverpackungen ab, packt alles in ein Tütchen, kassiert 2,50 € und erklärt uns wann was zu nehmen sei.

Zurück im Guesthouse schlagen wir unser Zelt im Garten auf, unsere direkten Nachbarn sind Wasserbüffel und spielende indische Kids.

Melli ordert ein vegetarisches indisches Thali Set zum Mittagessen. Ein Thali Set ist eine Kombination aus verschiedenen, typischen indischen Gericht. In diesem Fall werden Reis, Chapati, Dal und eine leckere Auberginenpaste aufgetischt.

Unser Gastgeber empfiehlt für Matze Reis, Joghurt und Banane.  Er kann jedoch kaum etwas essen, er nimmt die Tabletten also fast auf leeren Magen und es quälen ihn am Abend furchtbare Schmerzen.

Selbst nachts ist es hier laut, es wird ununterbrochen gehupt, von allen Seiten dröhnt Musik in unsere Ohren und ständig knallt und knistert irgendwo ein Feuerwerkskörper. Welcome to India!

Dienstag, 14.11.2017 Amritsar

Wegen den schlimmen Krämpfen in der letzten Nacht überlegt Matze die Tabletten wieder abzusetzen.  Wir versuchen herauszufinden was er da eigentlich gerade am Schlucken ist, gar nicht so einfach ohne Verpackung und Packungsbeilage. Matzes bester Freund ist im Medizinstudium und dessen Schwester Apothekerin, anhand des Folienaufdrucks auf den Tabletten können sie uns weiterhelfen. Es handelt sich um zwei Sorten Antibiotika und Tabletten um den Magen zu unterstützen.  Da durch diese Tabletten leicht Resistenzen gebildet werden können empfehlen sie ihm die Einnahme abzubrechen nur bedingt. Da Matze grundsätzlich immer übel ist kriegt er auch kein Essen runter, und auf leeren Magen verursachen die Antibiotika dann die fiesen Krämpfe. Die Informationen über die Medikamente zu bekommen und den Kontakt nach Hause zu haben tut Matze sehr gut. Die Durchfallmedikamente aus unserer Reiseapotheke haben kläglich versagt und Matze ist nun bereits schon seit vielen Tagen krank. Also nimmt er die Antibiotika weiter in der Hoffnung dass sie bald anschlagen!

Im Garten des Guesthouses versuchen wir uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.  Für mehr sind wir heute einfach nicht im Stande!

Wir sind hier immer noch ganz dicht an der pakistanischen Grenze, ein Land geprägt von Wüste und spärlicher Vegetation. Aber hier in Indien tummeln sich Eichhörnchen und sogar exotische Papageien um uns! Es wachsen und gedeihen tropische Früchte und es ist angenehm warm!

Mittwoch, 15.11.2017 Amritsar

Die Antibiotika scheinen anzuschlagen, es geht Matze endlich etwas besser!

Das freut uns riesig, denn heute ist sein Geburtstag! Gerne hätten wir diesen mit anderen Overlandern gebührend gefeiert, aber es ist niemand da und gesund ist Matze auch noch nicht.

Da das Internet bei Mrs Bandhari nicht funktioniert, machen wir uns auf in die Stadt um Simkarten zu besorgen. 

Leider ist es ein kompliziertes Unterfangen in Indien Simkarten zu bekommen: Neben Pass und Passfoto braucht man auch noch eine Art Empfehlungsschreiben eines Gastgebers. Mit all dem ausgerüstet lassen wir uns in einen Handyladen fahren. Der Stadtteil in dem der Handyladen liegt wirkt fast schon modern auf uns. Foto Stadtteil Handyladen

Im India Airtel-Shop nimmt man unsere Daten auf, hält Rücksprache mit unserem Gastgeber und dann müssen wir erst mal lange warten. Wir fragen daher ob es in der Nähe vielleicht ein Drogeriegeschäft gibt, denn wir brauchen einen neuen Nagelknipser. Einer der Angestellten geht uns daraufhin prompt einen besorgen, sehr nett! Irgendwann haben wir dann auch die langersehnten Simkarten in unseren Smartphones und die Verkäuferin verspricht uns das sie heute Abend noch freigeschaltet werden! Super, denn dann können die Nachrichten von Matzes Gratulanten durchkommen!

Im Mrs Bandhari Guesthouse gibt es ein Restaurant, welches neben indischer auch europäische Hausmannkost serviert. So feiern wir Matzes  beginnende Genesung und den Geburtstag mit einer Lauchsuppe, Kartoffelpuree und gedämpften Gemüse. Welch herrliche Abwechslung zu seiner Schonkost die bisher nur aus trockenem Reis bestand!

Leider funktionieren die Simkarten immer noch nicht, und so gehen wir heute ohne Nachrichten von Familie und Freunden etwas traurig zu Bett (bzw. zu Luftmatratze und Schlafsack).

Donnerstag, 16.11.2017- Samstag, 18.11.2017 Amritsar: 0km

Matze erholt sich nur langsam von dem schlimmen Infekt. Und jetzt leidet Melli an dem sogenannten „Dehli-Belly“, der typischen unangenehmen Reisekrankheit in Indien. Daher ruhen wir uns viel aus und entspannen im Garten.

Außerdem lassen wir uns erneut zum Handyladen fahren, nach einigem Hin und Her bekommen wir endlich unsere Simkarten freigeschaltet. Dadurch können wir wieder mit unseren Liebsten kommunizieren und verbringen auch viel Zeit damit.

Freitag, 17.11.2017 Amritsar: 0km

Am Morgen lernen wir Wolfgang, den Besitzer der BMW in der Garage kennen. Er ist die Nacht von Goa nach Amritsar geflogen und fährt heute allerdings auch schon wieder weiter.

Ansonsten kommen derzeit leider keine anderen Overlander ins viel gerühmte Overlander-Paradies um uns Gesellschaft zu leisten.

Stattdessen lädt uns ein indischer Gast zu einem Tee ein und bittet uns bei ihm Platz zu nehmen. Wir nehmen dankend an und freuen uns über ein wenig Unterhaltung. Doch schon nach kurzer Zeit haben wir blutige Ohren, ausgelöst durch den unaufhaltsamen Redeschwall des Inders. Wir entkommen mit Mühe und Not den Fängen des redseligen Inders und lassen uns kurzerhand in die Stadt fahren. Matze fühlt sich ganz gut heute und seine Haare  müssten dringend mal geschnitten werden. Wir machen einen Friseur ausfindig, erklären ihm per Zeichensprache wie die Frisur denn werden soll und das Ergebnis kann sich dann auch sehen lassen!

Wir genießen die gute Küche des Guesthouses (soweit es unsere Mägen zulassen) und entdecken hier auch unsere neuen Lieblingsgetränke: Mango und Bananen- Lassis!

Samstag, 18.11.2017 Amritsar: 0km

Von Amritsar sehen wir nur wenig, Regeneration ist uns erstmal wichtiger als Sightseeing. Ein Highlight lassen wir uns allerdings nicht nehmen und so besichtigen wir den goldenen Tempel, das höchste Heiligtum der Sikh.

Der Sikhismus ist eine monotheistische Religion, die im 15. Jahrhundert von Guru Nanak gegründet wurde. Er versuchte, mit der neuen Religion eine Verbindung zwischen Islam und Hinduismus zu schaffen. Wir sind gerade erst vom islamischen Pakistan ins hinduistische Indien gefahren und lernen hier nun viel über den Sikhismus:

Ein besonderes Merkmal des Sikhismus ist seine weltliche Orientierung und Diesseitsbezogenheit. Er möchte seinen Glauben vor allem für den Alltag nutzbar machen und sieht seine Hauptaufgabe im Dienst an der Schöpfung. Daraus ergeben sich bestimmte Glaubenssätze und Werte, die den Sikhismus ausmache:

Gleichheit: Der Sikhismus glaubt an die Einheit aller Wesen. Alle Wesen sind gleich vor Gott und tragen Gottes Seele. Somit sind Toleranz und Respekt vor der Schöpfung für die Sikh sehr wichtig. Die Gleichheit von Mann und Frau wird betont und Diskriminierung jeglicher Art strikt abgelehnt. Deshalb sind auch Menschen aller Religionen und Kasten in den Tempeln der Sikh jederzeit willkommen.

Gerechtigkeit: Aus der Gleichheit folgt die Gerechtigkeit allen Wesen gegenüber. Ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit ist ein Verstoß gegen Gottes Willen. Dharma wird im Sikhismus auch als „Pfad der Gerechtigkeit“ verstanden.

Handeln: Nach dem Sikhismus kann Erlösung alleine durch Meditationn und Erkenntnis nicht erreicht werden. Ebenso wichtig ist es, sich im Leben zu engagieren, einer ehrlichen Arbeit nachzugehen, fleißig zu sein und Gerechtigkeit durch sein Handeln umzusetzen. Ganz allgemein ist Produktivität und Dienst an der Schöpfung ein wichtiger Faktor.

Positive Einstellung: Man sollte immer eine positive Einstellung zum Leben behalten und auch in schwierigen Zeiten glücklich sein.

Familie: Es ist die Aufgabe eines Sikh eine Familie zu gründen und Kinder aufzuziehen, um den Fortlauf der Schöpfung zu erhalten. Dieses Konzept wird als Gegensatz zu dem Leben als Mönch gesehen, das eine gängige spirituelle Praxis in Indien ist.

Teilen: Ein Sikh soll seinen Besitz mit den ärmeren und bedürftigen Teilen. Es wird geboten 10 % seines Verdiensts mit der Allgemeinheit zu teilen.

Gottes Willen akzeptieren: Gottes Willen drückt sich sowohl in, für uns guten, wie auch schlechten Ereignissen aus. Dies zu akzeptieren ist ein Weg zur Erlösung.

Wahrheit: Ein Sikh sollte stets nach der Wahrheit streben. Alles was unlogisch ist wird abgelehnt. Dazu gehören Aberglauben, Esoterik, Okkultismus und sinnlose Rituale. Es gibt viele Pfade zu Gott. Der Sikhismus sieht sich selbst nicht als der einzige Weg zu Erlösung. Wahrheit wird über Ideologie gestellt.

Ein rechtschaffenes und tugendhaftes Leben zu führen ist für die Sikh die wichtigste Pflicht im Leben.

Der Goldene Tempel wurde im 16 Jahrhundert erbaut. Tempel der Sikh stehen grundsätzlich allen Menschen, aus allen Religionen offen. So weisen im Goldenen Tempel von Amritsar, vier Eingänge in die vier Himmelsrichtungen, um zu zeigen, dass die Sikhs allen Menschen offen gegenüberstehen und sie willkommen heißen in ihrem Tempel. Wir müssen um eintreten zu dürfen unsere Schuhe abgeben und eine Kopfbedeckung tragen.

Da der Sikhismus, seinem Verständnis nach auf Rituale und Götzen verzichtet, gibt es keinen Altar, keine Sakramente und keine Priester. Das Zentrum bildet deshalb nur das Buch der Sikh-Weisheiten, das Guru Granth Sahib. Dieses wird in der Haupthalle auf einem Thron präsentiert.

Die Haupthalle befindet sich eingebettet in einem See. Dem Glauben der Sikhs zufolge kann, wer im heiligen Wasser badet oder davon trinkt, sein persönliches Karma verbessern.

Wir fühlen uns hier gleich wohl, es ist angenehm ruhig und es herrscht eine sehr friedvolle Atmosphäre. Nach einer Weile landen wir im sogenannten Langer, eine Besonderheit der Sikh Tempel: Ein offener Speisesaal, der nach den Grundsatz von Gleichheit zwischen den Menschen unabhängig von ihrer Religion, Kaste, Hautfarbe, ihres Alters oder Geschlechts gestalten wurde. Er soll die grundlegenden Prinzipien von Teilen, Gemeinschaft, Integration und Einheit repräsentieren. Jeder ist willkommen, um an den Speisungen teilzunehmen. Finanziert wird das Langer durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit. Wir bekommen eine einfache köstliche Mahlzeit serviert, die wir auf dem Boden sitzend mit vielen Gläubigen einnehmen.

Im Anschluss wird das Geschirr von Freiwilligen gespült und getrocknet.

Auch die Küche in der täglich tausende Mahlzeiten zubereitet werden kann man besichtigen und auch gerne helfen. Nachts ist es den Pilgern sogar gestattet, unter den Arkaden und in angrenzenden Räumen zu schlafen. Als es beginnt zu dämmern leuchtet der Tempel in einem magischen Gold und wir genießen die besondere Atmosphäre hier sehr.

Sonntag, 19.11.2017 Amritsar

Wir fühlen uns wieder gut erholt und beschließen daher heute unseren letzten Tag hier in Amritsar zu verbringen.  Damit wir morgen bei Zeiten los können und endlich wieder unsere elektronischen Geräte laden können, gönnen wir uns heute ein Zimmer im Guesthouse. Dadurch können wir bereits heute unser Zelt abbauen und das Motorrad bis auf wenige Kleinigkeiten fertig packen.

Da wir Bargeld benötigen machen wir uns anschließend zu Fuß auf die Suche nach einem Geldautomaten.

Unser Weg führt zunächst durch eine relativ ruhige Marktstraße.

Doch schon bald befinden wir uns mitten um Trubel und kämpfen uns durch eine total überfüllte, typische indische Einkaufsstraße.

Schnell sind wir total genervt und einen Geldautomaten scheint es hier auch nicht zu geben. Per Fahrradrikscha lassen wir uns dann zu einem funktionierenden Geldautomaten kutschieren.

Zurück an unserer Unterkunft erspähen wir vorm Tor einen Landcruiser, der sehr nach Overlander Fahrzeug aussieht. Ob wir endlich Gleichgesinnte treffen werden? Sieht ganz so aus, denn der Wagen hat ein deutsches Kennzeichen!  Aus dem Toyota steigt ein Paar in unserem Alter mit einem kleinen Welpen aus. So lernen wir Matthias und Theresa kennen, die genauso wie wir durch Pakistan und den Iran hierhergekommen sind. Und im Iran haben sie Joey, einen kleinen zuckersüßen Mischlingswelpen aufgelesen. Wir verbringen den Nachmittag mit den Dreien im Garten des Guesthouses und passen abends auf Joey auf, damit die beiden den goldenen Tempel besichtigen gehen können.

Zum krönenden Abschluss gibt es endlich, seit langer langer Zeit wieder ein Bierchen für Matze und zwar indisches Kingfisher.

Hinten auf der Flasche steht beim Alkoholgehalt zwischen 3,75 % und 6,35% und der Geschmack ist auch eher gewöhnungsbedürftig.

Am nächsten Morgen geht es endlich weiter…