Zelt: Coleman Caucasus 2

Im Sommer 2016 wanderten wir mit Rucksack und Zelt über den Schluchtensteig im Schwarzwald. Dafür kauften wir uns das Tunnelzelt Caucasus 2 der Marke Coleman.
Wir suchten nach einem bezahlbarem Zelt mit geringem Gewicht und ein kleinem Packmaß. Mit nur 3,2 kg erfüllt das Caucasus dieses Kriterium, also ist es auch super geeignet für unsere Motorradreise.

Bei der Form des Zeltes entschieden wir uns aus zwei Gründen für ein Tunnelzelt: Stauraum und Aufbauart.
Kuppelzelte haben im Vergleich zu Tunnelzelten nur eine kleine Apside, welche kaum Stauraum und keinen Platz zum Sitzen bietet.
Die Schlafkabine unseres Caucasus hat eine Größe von 2,5 qm. Und der Vorraum bietet uns mit einer Größe von 2,3 qm zusätzlichem Stauraum, in dem wir auch mal sitzen können..
Bei unserem Tunnelzelt wird zuerst das Außenzelt aufgebaut und danach die Schlafkabine eingehängt. Dadurch bleibt diese bei Regen trocken und man kann auch vorab sein Gepäck trocken lagern.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl unseres Zeltes: die Wassersäule.
Das Außenzelt schützt uns mit einer 4.000 mm Wassersäule gegen Regen. Der Boden des Zeltes hat eine 5.000 mm Wassersäule. Auf unserer Trekkingtour haben wir bereits eine stürmische Gewitternacht mit Starkregen in unserem Coleman Zelt trocken überstanden.

 

Schlafsäcke: Yeti Tension Mummy 300

Da wir besonders auf Gewicht und Packmaß achten und auch generell Naturmaterialien bevorzugen, haben wir uns für Daunenschlafsäcke entschieden.

Wir haben vor eher in wärmeren Gefilden zu reisen, trotzdem wollen wir auch für kältere Nächte im Winter oder in höheren Lagen gerüstet sein. Also suchten wir nach Schlafsäcken mit einem Temperaturlimit um die 1°C.

Fündig wurden wir mit dem Tension Mummy 300 der Firma Yeti:
Füllung 90/10 europäische Daunen mit 600+ cuin
Komfortemperatur: 6°C
Limit: 1°C
Extrem: -15°C
Gewicht: 700 g

Die Schlafsäcke haben eine weitenverstellbare Kapuze und der Reißverschluss geht fast über die gesamte Schlafsacklänge. Der Reißverschluss ist mit einer längsverlaufende Daunenkammer abgedeckt, damit die Wäre im Inneren bleibt.
Uns gefällt das äußerst atmungsaktive Außengewebe des Schlafsacks, es fühlt sich einfach sehr angenehm an und ist dennoch widerstandsfähig und beständig.
Wir haben ein Modell mit Reißverschluss auf der linke Seite und ein Modell mit Reißverschluss auf der rechten Seite gekauft. Dadurch können wir die Schlafsäcke koppeln,
was uns zum Einem mehr Platz bringt und zum Anderem bessere Kuschelmöglichkeiten bietet 😉

Yeti produziert in Deutschland und verwendet ausschließlich zurück verfolgbare europäische Daunen. Die von Yeti verwendeten „Crystal Down“ haben eine sehr gute Qualität, was an der Bauschkraft und am Mischverhältnis erkennbar ist.
Außerdem steht die Firma für eine ethische Fertigung: es werden ausschließlich Daunen von freilaufenden Gänsen verwendet, die als Nebenprodukt der Fleischgewinnung entstehen. Methoden wie Lebendrupf, Zwangsmästung oder Haltung in Stahlkäfigen sind tabu!

 

Isomatte: Exped SynMat Hyperlite Duo

Nicht nur ein guter Schlafsack ist wichtig zum erholsamen Schlaf. Auch eine gute Isomatte sollte man im Gepäck haben, da die Kälte nachts vom Boden her hoch zieht.
Bereits für unsere Trekking-Tour im Schwarzwald hatten wir zwei Isomatten der Firma Exped dabei. Für die Motorradreise haben wir uns eine leichtere Matte zugelegt:

Die Exped SynMat Hyperlite Duo wiegt nur 790g, ist extrem kompakt verpackbar und groß genug für uns beide zusammen. Sie hat zwei unabhängige Matten- Hälften, für jeden eine, so dass kein Schaukelgefühl auftritt wenn sich einer von uns bewegt.
Sie hat eine sehr komfortable Höhe von 7 cm und einen Temperaturbereich von bis zu -6°C (R-Wert 3,3)

Die Produkte der Firma Exped werden umwelt-. und sozialgerecht produziert!